AIGHTSHIFT
Version 1.1 · Stand 2026-08-19

Wie wir KI einsetzen

Wir bauen Software fast vollständig mit KI-Agenten. Das ist kein Detail unserer Arbeitsweise, sondern der Kern davon — und deshalb sagen wir hier so genau wie möglich, was das für dich bedeutet.

Diese Erklärung ist freiwillig ausführlicher, als die Verordnung (EU) 2024/1689 („KI-Verordnung", AI Act) es verlangt. Der Grund ist einfach: Wenn wir dir schon Software verkaufen, die zum größten Teil von Maschinen geschrieben wurde, dann sollst du wissen, wo sie mitarbeiten und wo ein Mensch entscheidet.

Wo KI bei uns arbeitet

Beim Bauen deiner App. Anforderungen aufnehmen, Architektur entwerfen, programmieren, testen, prüfen — das machen überwiegend KI-Agenten. Jeder hat eine feste Rolle, ein Budget und einen Namen.

Im Aufnahmegespräch. Wenn du eine neue App beschreibst, sprichst du mit einem KI-Agenten. Das steht auf dieser Seite dran, bevor du das erste Wort schreibst.

Nicht in deiner fertigen App. Die Anwendungen, die wir ausliefern, enthalten standardmäßig keine KI. Sie rechnen, speichern und zeigen an — nach festen Regeln, nachvollziehbar, ohne dass irgendetwas „geschätzt" wird. Wenn eine App von dir ausdrücklich KI enthalten soll, besprechen wir das vorher einzeln, und du bekommst schriftlich, was sie tut und was nicht.

Wo immer ein Mensch entscheidet

Diese Punkte sind bei uns nicht verhandelbar und stehen so auch in unserer Unternehmensverfassung:

  • Nichts geht zu dir raus, ohne dass ein Mensch es angesehen hat. Kein Angebot, keine Freischaltung, keine Veröffentlichung.
  • Entscheidungen mit Tragweite — rechtlich, wirtschaftlich, sicherheitsrelevant oder schwer umkehrbar — trifft immer ein Mensch, nie ein Agent.
  • Wir verschleiern den KI-Einsatz nie. Weder dir gegenüber noch gegenüber Dritten.

Was das nach der KI-Verordnung heißt

Seit dem 2. August 2026 gilt die KI-Verordnung im Wesentlichen vollständig. Für uns sind drei Punkte einschlägig:

Transparenz (Artikel 50). Wer mit einem KI-System spricht, muss das wissen. Unser Aufnahmegespräch ist deshalb sichtbar als KI gekennzeichnet — mit Namen, Bild und dem ausdrücklichen Hinweis, dass dort kein Mensch sitzt.

KI-Kompetenz (Artikel 4). Wer KI-Systeme betreibt, muss dafür sorgen, dass die beteiligten Personen sie verstehen — auch ihre Grenzen. Bei uns arbeitet ein Mensch, und er baut und betreibt diese Systeme selbst.

Risikoeinstufung (Artikel 6, Anhang III). Die Verordnung stuft KI-Systeme in bestimmten Bereichen als hochriskant ein, darunter Beschäftigung und Personalführung — etwa Systeme, die Aufgaben nach persönlichen Merkmalen zuteilen oder Leistung und Verhalten von Beschäftigten bewerten.

Wir betreiben derzeit kein solches System, und unsere ausgelieferten Apps sind keine KI-Systeme. Eine Schichtplanung, die nach festen Regeln Stunden zusammenzählt, trifft keine Schlussfolgerungen — sie rechnet. Das ist ein Unterschied, den die Verordnung ausdrücklich macht, und wir halten ihn ein.

Sollte eine App künftig wirklich KI enthalten, prüfen wir vor dem Bau, ob sie in einen Hochrisikobereich fällt. Fällt sie hinein, entscheidet ein Mensch darüber — nicht der Agent, der sie bauen würde.

Was wir ausdrücklich nicht behaupten

Wir sind nicht zertifiziert, und niemand hat uns eine Konformität bescheinigt. Für das, was wir tun, ist das auch nicht vorgesehen. Was auf dieser Seite steht, ist eine Selbstauskunft — nachprüfbar an dem, was du auf unseren Seiten siehst, und an dem, was in deinem Vertrag steht.

Wenn du für deine eigene Dokumentation genauer wissen musst, an welcher Stelle welches Modell mitarbeitet: frag uns. Wir beantworten das.

Fragen dazu

Schreib uns — die Kontaktdaten stehen in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen und im Impressum.